Maschinensatz

Schon in den 50er Jahren des 19.Jahrhunderts gelang es dem dänischen Setzer Christian Sörensen, eine Maschine zu bauen, die durch Anschlag einer Tastatur Handsatztypen aufsetzte, zu ihrer Bedienung aber 3 Mann nötig waren. Weitere Maschinenkonstruktionen folgten.

Den durchschlagenden Erfolg brachte jedoch erst die Erfindung des nach Amerika ausgewanderten deutschen Uhrmachers Ottmar Mergenthaler.
1886 setzte er in Baltimore die erste "LINOTYPE"- Setzmaschine in Betrieb. Mergenthalers Maschine unterschied sich von den bisherigen Konstruktionen dadurch, dass sie nicht Buchstaben setzte, sondern mit Signaturen versehene, sich in der Maschine freibewegenden Ma- tritzen. Die Matritzen wurden zu einer Zeile zusammengefügt, mit- tels keilförmiger Spatien ausge- schlossen und in der Maschine als ganzes Stück ausgegossen.

'Linotype' Setz- und Gießmaschine
"Linotype" Setz- und   Gießmaschine

Das Ablegen erfolgte durch die Signaturen automatisch.

Hier steht eine aus dem Jahre 1936 stammende, restaurierte und funktionstüchtige "LYNOTYPE", Modell 4a.
Eine weitere "LINOTYPE", Modell 4b, mit erweiterter Tastatur, für Spezialsatz ist für die Präsen- tation auf Messen und Ausstel- lungen hergerichtet.

  
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